Klammklandestine Neuerscheinung

23 01 2012
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»Klandestin« ist ein geiles Wort, das ich letztens im SPIEGEL entdeckte. Was man nicht alles noch lernen kann, obwohl man schon alt ist. Grins. - Bis mir wieder einfällt, dass ich es eigentlich bevorzuge, deutsche Wörter, so sie existieren, zu verwenden, werde ich mich des öfteren mal des »klandestin« bedienen, klandestin dabei grinsend.
Einer der Gründe für meine raren Aktivitäten hier sind die Bücher, die ich mache. Jüngst erschienen ist das hier:

Margret Schwekendiek
TIME TRAVELLERS
Mit Trans-Time-Net durch die Zeit

Dark Wor(l)ds 2
p.machinery, Murnau, Januar 2012, 188 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 10 2
EUR 13,90 (DE)

Weitere Details hier.



Verhinderungen

23 01 2012
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Sollte sich jemand wundern - was mich vielleicht wundern sollte -, dass es hier in den vergangenen Tagen so ruhig war … Ich saufe. Wie ein Loch. Nein, keinen Alkohol. Arbeit. Ich habe eine ganze Reihe Beiträge für diesen Blog in der Pipeline, aber die brauchen noch ein wenig Zeit. Mehr, weil schneller, geht derzeit in diversen Foren (vor allem im SF-Netzwerk) und bei Facebook.



Monstohrwurm

10 01 2012
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Marcapasos feat Janosh - Monster 2k10 (Original Mix)



Schatzi?

9 01 2012
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Das mit der Idee, auf Gozo zu wohnen und auf Malta zu arbeiten, überlegen wir uns nochmal, hm? (… see the ferry in first video <veg>).

Cirkewwa

Dwejra (Inland Sea) & Marsalforn



Schwere Brocken

5 01 2012
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Der Biber
(The Beaver, Jodie Foster, USA/UAE 2011)

Walter Black (Mel Gibson) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und sich selbst verloren gegangen. Der letzte Ausweg aus einer tiefen Depression ist ihm eine Handpuppe, ein Biber, die er für seine Kommunikation mit der Welt verwendet. Diese Welt reagiert wie erwartet – von völliger Nichtakzeptanz seitens der Familie bis zu Unverständnis und dem Gesichtsausdruck, den jemand annimmt, wenn er glaubt, dass jemand anders einen Vogel hat. Und selbst Walter Black hat seine Schwierigkeiten mit diesem Biber, der immer mehr die Kontrolle auch über ihn selbst übernimmt.
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Dokus, Tonstörungen und andere Probleme

4 01 2012
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Powder Girl
(Chalet Girl, Phil Traill, GB/D/AT 2011)

Vielleicht war es ein Zeichen, vielleicht auch nicht. Vielleicht ist es gut, wenn man manche Filme nicht anschaut, vielleicht auch nicht. Vielleicht war auch nur irgendjemand einfach dämlich – vielleicht auch nur ich.
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Wege in den dramatischen Abgrund

3 01 2012
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Larry Crowne
(Larry Crowne, Tom Hanks, USA 2011)

Larry Crowne (Tom Hanks) verliert seinen Job und weiß nicht recht, was er mit seiner Freizeit anfangen soll. Er beginnt bei einem lokalen College zu unterrichten und findet sich in einer bunten Gemeinschaft von Außenseitern wieder, zu der auch die Lehrerin Mercedes Tainot (Julia Roberts) gehört, in die er sich verliebt. Und als er eigentlich schon denkt, sein Leben sein letztlich ins Stocken geraten und zum Stillstand gekommen, stellt er fest, dass er gerade dabei ist, den eigentlichen Grund für sein Leben zu finden.
Nette Komödie mit Anspruch und Gefühl. Obwohl ich Julia Roberts nicht wirklich mag, hat sie mir hier vor allem im Stadium der Resignation und Miesepetrigkeit ihrer Figur sehr gut gefallen.

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Sehr unterschiedliche Gewichtungen

2 01 2012
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Source Code
(Source Code, Duncan Jones, USA/FR 2011)

Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) wacht in einem amerikanischen Vorortzug auf, obwohl er gerade eben noch in Afghanistan einen Hubschrauber geflogen ist. Die nächsten acht Minuten, die er erlebt, enden mit einem furiosen Bombenattentat, dem viele Menschen – ihn eingeschlossen – zum Opfer fallen.
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Lauter schöne englische Titel

1 01 2012
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The Way Back – Der lange Weg
(The Way Back, Peter Weir, USA/UAE/PL 2010)

Colin Farrell und Ed Harris sind die einzigen einigermaßen bekannten Namen in diesem Film von Peter Weir, dessen Name mir schon vorher hätte signalisieren können, was mich erwarten würde. Die Story von einigen grundverschiedenen Männern, die aus einem sibirischen Gefängnis fliehen und über viertausend Meilen (! – das sind weit über sechstausend Kilometer) zu Fuß bis nach Indien wandern, klang in der Beschreibung eher nach mehr Action denn nach so viel Nachdenklichkeit tarkowskijscher Prägung, wie ich hier vorfand. Aber das Stück ist durchaus ergreifend. Selbst der leicht Antipathien hervorrufende Colin Farrell spielte seine Rolle so ausgezeichnet, dass man über seine Arschlochfigur hinwegsehen konnte.
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Gangster auf der einen, Bullen auf der anderen Seite

31 12 2011
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Wall Street
(Wall Street, Oliver Stone, USA 1987)

Der Film von 1987 – mit Michael Douglas und Charlie Sheen – hat natürlich Ähnlichkeiten mit dem 2010er Streifen »Wall Street: Geld schläft nicht«, das liegt schon an der Thematik, aber das liegt auch am Fortsetzungscharakter des letztgenannten Films. Obwohl ich Shia LaBeouf gerne sehe, finde ich den älteren Film insgesamt spannender und runder – und interessanter, nach wie vor, was vielleicht auch mit daran liegen mag, dass die ganze Börsenthematik heutzutage schon dadurch ziemlich ausgelutscht ist, weil man sie ständig – im Radio, im Fernsehen, im Internet letztlich auch – um die Ohren geblasen bekommt. Auch fand ich die Schilderung der Auswirkungen des Treibens von Bankern und Finanzmanagern auf die »normale« Gesellschaft – hier repräsentiert durch Bud Fox’ (Charlie Sheen) Vater (gespielt von Martin Sheen – wie schön!) und seinen Arbeitgeber, eine Airline mit erkennbarem Bedarf, wieder auf die Beine gestellt zu werden – ausgeprägter und wichtiger, als das doch eher »klasseninterne« Problemgebäude des neueren Werkes.
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